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Seelennahrung
Große und kleine Weisheiten, die Ihren Alltag bereichern können


Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn. "Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen." "Was hast du also gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont." Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."

(Sir Harry von Pansen)


Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.


Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.


Wenn jemand Gesundheit sucht frage erst, ob er künftig bereit sei, die Ursachen der Krankheit zu meiden, erst dann darfst du ihm helfen. (Sokrates)


Krankheit ist weder Strafe noch Grausamkeit, sondern einzig und allein ein Korrektiv, dessen unsere Seele sich bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen. Um uns vor Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.


ZWILLINGE IN DER GEBÄRMUTTER UNTERHALTEN SICH:

"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"
 
"Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das, was uns erwartet."
 
"Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?"
 
"Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
 
"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz."
 
"Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
 
"Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel."
 
"Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."
 
"Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
 
"Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!"
 
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
 
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
 
(nach Henry Nouwen)


In Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich,
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos,
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart,
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch,
Klugheit ohne Liebe macht grausam,
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich,
Ehre ohne Liebe macht hochmütig,
Besitz ohne Liebe macht geizig,
Glaube ohne Liebe macht fanatisch,
Leben ohne Liebe macht sinnlos,
Doch Leben in Liebe macht göttlich.


Zeit

Die Zeit
die Zeit nie
Zeit überhaupt gar
keine Zeit ganz wenig
Zeit selten Zeit fast nie
Zeit kaum Zeit immer weniger
Zeit für nichts mehr Zeit ohne
Zeit keine freie Zeit die Zeit
fehlt wirklich knapp an Zeit
schade leider keine Zeit
ständig in Zeitnot die
Zeit die Zeit...
...die Zeit
ist
um...?!?!


Ein weiser Mann kommt zu Gott: "Herr, ich möchte die Hölle sehen und den Himmel." "Nimm Elias als Führer", sagte der Schöpfer, "er wird dir beides zeigen." Elias führte den weisen Mann in einen riesigen Raum. In der Mitte auf einem Feuer kochte ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Ringsherum sitzen Menschen mit langen Löffeln. Sie sehen mager und elend aus, denn sie hungern schon lange. Der weise Mann sieht: ihre Löffel sind zu lang. Sie können sie nicht zum Mund führen. Sie können das herrliche Essen nicht genießen. Sie sehen wütend und zornig aus. Elias und der weise Mann gehen hinaus. "Soeben hast du die Hölle gesehen", sagt der Prophet und führt den Mann in einen weiteren Raum. Alles ist genau wie im ersten: in der Mitte der Topf mit dem köstlichen Gericht. Ringsherum Menschen mit langen Löffeln. ABER diese Menschen wirken gesund, wohlgenährt und glücklich. Sie lachen und singen. Dem weisen Mann fällt auf: Auch ihre Löffel sind zu lang, ABER sie schieben sie sich gegenseitig in den Mund. Der Prophet beim Hinausgehen: "Soeben bist du im Himmel gewesen."
 
(Sufi)