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Entsäuerung

Das Leben besteht aus Gegensätzen. Allen offenbar ist der Tag- und Nachtrhythmus und auch die Spannungselemente Yin und Yang aus der traditionellen chinesischen Ganzheitsmedizin sind inzwischen allseits bekannt. In der Schulmedizin gibt es die Polaritäten Sympathicus und Parasympathicus, anabol und katabol und das Stoffwechselfließgleichgewicht zwischen sauer und alkalisch. Gesundheit besteht nur im Gleichgewicht dieser Polarität.

 

Im Fließgleichgewicht zwischen Sol und Gel findet der Informations- und Stoffaustausch zwischen den Zellen statt. In diesem System führt eine Übersäuerung zu einer Erstarrung mit Ansammlung von toxischen Stoffwechselprodukten, Ionenverschiebung und Mikrozirkulationsstörungen. Auch das Immunsystem braucht zur Abwehr von Giften, Viren, Bakterien, Pilzen, Erkrankungen, Allergien und Immundefiziten, dieses Fließgleichgewicht.

 

Jede Abweichung dieser Gleichgewichte bedeutet Krankheit. Der gesunde Organismus ist auch auf saure Komponenten angewiesen, einseitige Betrachtung nach dem Motto: "Sauer ist ungesund", widerspricht der Tatsache, dass Gleichgewichte bestehen müssen.

 

Ein Speiseplan, der in der Hauptsache aus den Komponenten Fleisch, Wurstwaren, Mehlprodukte, Getreide (Vollkorn) und Zucker besteht, führt zwangsläufig zu einer Übersäuerung.

 

Es ist die Wahl der Lebensmittel, die entscheidet, ob es zu einer Übersäuerung kommt. Das lässt sich laborchemisch nachweisen über eine pH-Messung des Urins sowie über eine ausführliche Befragung des Patienten.

 

Zu den Lebensmitteln, die basische Elemente enthalten, zählen in der Hauptsache Gemüse und Früchte (Die Kartoffel ist ein guter Lieferant für Basen).

Was man zur Entsäuerung tun kann:

  1. Ernährungsumstellung: Die Hälfte der Nahrung sollte aus Gemüse (davon ein großer Teil ungekocht) und Früchten bestehen, Zuckerverbot (Stuhluntersuchung auf Candida)
  2. Mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken (Mineralwasser ohne Kohlensäure, Kräutertee)
  3. Körperliche Aktivität um saures Kohlendioxid auszuatmen
  4. Basenzufuhr
  5. Bindegewebsentschlackung, Milieuumstellung

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